DIKNU SCHNEEBERGER TRIO & CHRISTIAN BAKANIC

7. Juli 2019
Ort: Pfarrhof Mureck, Kirchenplatz 1
Beginn: 17.00 Uhr

(Bei Schlechtwetter im Kulturzentrum Mureck)

Diknu Schneeberger, guitar
Martin Spitzer, guitars
Roman Britschgi, bass
Christian Bakanic, akk

Ein neues wie grandioses Projekt.  Man wird kaum ein wunderbareres Programm finden, um sich in melancholischen, fröhlichen Sehnsüchten zu suhlen. Wenn Diknu Schneeberger mit seinem hervorragenden und hochdekorierten Sidemen, im Geist des unübertrefflichen Django Reinhardt den „Club d’France“ beschwört. Wenn Christian Bakanic romantische wie drehfreudige „Musett’s“ beisteuert, dann glaubt man sich schon einmal mitten in Paris oder an der Rue Saint-Benoît. Und wenn man nur genießen und sich gut unterhalten möchte, wird man auch kaum etwas Positiveres konsumieren können. Denn bei jedem Ton glaubt man, die gegenseitige Hochachtung der Musiker untereinander und ihre Freude am Spiel zu vernehmen.

 

DIKNU SCHNEEBERGER TRIO: Mit seinem 2007 erschienenen Debütalbum „Rubina“ sorgte der damals erst 17-jährige Wiener Gypsy Gitarrist für Furore. Bald konzertierte er mit seinem Trio auf den Bühnen dieser Welt.

Es folgten „The Spirit Of Django“ und „Friends“ – zwei Alben voller Spielfreude des

mittlerweile zum Shooting Star der internationalen Gypsy Jazz Szene aufgestiegenen Diknu, der sein von Anfang an begeisterndes Spiel weiterentwickelt und verfeinert, seine Ausdrucksformen deutlich erweitert hatte.

Als mittlerweile 28-Jähriger hat Diknu die Wandlung vom „Wunderkind“ zum gereiften

Musiker vollzogen – mit einem sofort identifizierbaren eigenen Stil in dem sich Feuer und Lyrik die Waage halten, mit Improvisationen voller Energie und Eigenständigkeit, perfekter Technik und lockerer Verspieltheit.

All das fließt in das grandiose neue Album „Feuerlicht“ ein, eine wunderbare und sehr

persönliche Einspielung des Trios – Musik, die das Herz öffnet und die Seele auf eine Reise schickt! Diknu soliert mit virtuoser Finesse, melodiöser Fantasie und einer geballten Ladung Swing.

Sein Vater Joschi Schneeberger spielt einen soliden und feurigen Kontrabass. Martin Spitzer, Diknus ehemaliger Lehrer und Mentor rollt als Rhythmus-Gitarrist einen fein gewebten Klangteppich aus. Das Publikum wie die Kritiker sind gleichermaßen begeistert, ein echtes Hörerlebnis ist garantiert. Besser und interessanter kann Gypsy Jazz nicht sein.

 

CHRISTIAN BAKANIC: „Dass das Akkordeon in den letzten Jahren sein Image radikal verbessern konnte, ist nicht zuletzt Virtuosen wie Christian Bakanic zu verdanken. Den Musiker, der neben Akkordeon auch Bandoneon, steirische Harmonika, Klavier und Percussion spielt, kennt man von den hochgelobten Formationen „Beefolk“ und „Folksmilch“ ebenso wie von seinem exzellenten „Trio Infernal“, das dem Modern Jazz zuzuordnen ist. Dass auch Starpianist Markus Schirmer für sein Projekt „Scurdia“ Bakanic angeworben hat, beweist einmal mehr dessen Können und Reputation.“

(Eva Schulz, Kleine Zeitung, 11. 11. 2011)

 

Christian Bakanic, 1980 im südlichen Burgenland geboren, erhielt seinen ersten Musikunterricht im Alter von sieben Jahren in Jennersdorf. Seit 1994 lebt er in Graz, maturierte 1999 am Musikgymnasium Dreihackengasse und studierte am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium, wo er das Diplom für „Lehrer für Volksmusikinstrumente“ erhielt. Er studierte an der Kunstuniversität in Graz Akkordeon bei Prof. Janne Rättyä, Prof. James Crabb und Prof. Geir Draugsvoll.

 

Zahlreiche erste Preise bei Harmonikawettbewerben (Steir. Harmonikawettbewerb Grazer Messe, österreichische Wettbewerbe „Tag der Harmonika“,…). Erster Preisträger beim Landeswettbewerb „Prima la Musica“ (1997 und 1999) für klassisches Akkordeon, zahlreiche Konzerte als Solist und in Ensembles (Folksmilch, Beefolk, Trio Infernal, Mala Junta, Marie Spaemann und Christian Bakanic, Temmel & Bakanic, Kahiba, Marina & the Kats, Scurdia, Rusanda Panfili & friends, Plattform K&K Vienna, …) in Europa, Japan, Argentinien, China, Island,…

 

Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikern aus unterschiedlichsten Genres wie Wolfgang Muthspiel, Heinrich von Kalnein, Klaus Johns, Miguel Herz- Kestranek, Josef Pichler, Alex Deutsch, Markus Schirmer, Gwylim Simcock, Wolfgang Puschnig, Jon Sass, Wolfram Berger… In den letzten Jahren ist Christian Bakanic auch als Komponist tätig; Kompositionsauftrag für „Grabenfest der ÖBV 2006“, verschiedene Aufträge für Theatermusik (Bully me, ein Schaf fürs Leben, mein Hundemund, das abgebrochene Drama…), Kompositionen im Bereich Jazz, Folk und neuer Musik.

 




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