Loyko

„Eines der aufregendsten Gypsy-Ensembles Russlands“

Montag, 09. Juli um 19:30 Uhr im Schloß Brunnsee

Hainsdorf-Brunnsee 2, 8480 Mureck
(Bei Schlechtwetter – KUZ, Mureck)

Tageskarte: € 13,00
Wochenpass: €  28,00

 

Das berühmteste und weltweit erfolgreichste russische Roma-Ensemble Loyko verzaubert mit seiner gefühlvollen Zigeunermusik. An der Seite des Stargeigers und Gründers, Sergey Erdenko, lassen Artur Gorbenko und Michael Savichev die Saiten ihrer Geigen und Gitarren zu magischen Arrangements verschmelzen. Dabei erfüllen sie das Klischee des „Teufelsgeiger“ auf ihre ganz eigene Art: Voll von folkloristischer Sentimentalität mit atemberaubender Virtuosität und mitreißenden Verve zieht das Trio sein Publikum in seinen Bann.

Berühmte Stars wie Yehudi Menuhin und Gidon Kremer haben Loyko mehrfach in ihre Konzertprogramme und auf Festivals geladen. Das Trio ist aber auch in Studio-Projekten sehr erfolgreich: So spielte es unter anderem mit Ronnie Wood (Rolling Stones) Aufnahmen ein. Für André Heller`s Zirkusshow „Magneten“ begeisterte Loyko in über 200 Konzerten.
Loyko bespielte in den letzten 17 Jahren unzählige Male die größten Bühnen der Welt. Dabei bewegten sich die Musiker nicht nur in den traditionell orientierten (Folklore-) Bereichen, sondern begeisterten auch Jazz- und Klassik-Liebhaber.

Das Ensemble wurde von Sergey Erdenko 1990 gegründet. Konstante und Basis der künstlerischen Arbeit war immer die russische Roma-Musik, die durch Begegnungen mit keltischer, traditioneller rumänischer und ungarischer Musik sowie der Auseinandersetzung mit klassischer Musik bis hin zum Flamenco kontinuierlich stilistisch und klanglich erweitert wurde. Loyko haben bislang 10 Alben und DVDs veröffentlicht.

Vorbild und Namensgeber war Loyko Sobar. Jener legendäre Geigenvirtuose aus dem 18. Jahrhundert, den man mit Paganini verglich.

Es geht mitten hinein in wehklagende Trauer und schreiende Melancholie, in rasante Tanzrhythmen oder taumelnde Euphorie.

Sergey Erdenko, Violine, Gesang
Artur Gorbenko, Violine, Gesang
Michail Savichev, Gitarre, Gesang

 

Schloß Brunnsee
Das Schloss Brunnsee wurde gegen Ende des 15.Jahrhunderts unter der Lehensherrschaft der Herren von Pettau erbaut. Ein großer Umbau erfolgte gegen Ende des 16.Jahrhunderts nach den Plänen des italienischen Architekten Bartolomeo Montiano. Ursprünglich war es ein Wasserschloss, das während der zahlreichen Türkeneinfälle auch als Zufluchtsstätte für die lokale Bevölkerung diente. Später wurde der Renaissancebau verändert, der Wassergraben entfernt und im 19.Jahrhundert kam der Park hinzu, der heute das Anwesen umgibt.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Schloss sehr häufig seine Besitzer. Im Jahre 1837 erwarb es Marie Caroline Herzogin von Berry, Tochter von König Franz I. von Neapel und Schwiegertochter von König Karl X. von Frankreich, um sich dort mit Ihrem zweiten Ehemann, Fürst Carlo Ettore Lucchesi Palli von Campofranco niederzulassen. Bis zu Ihrem Tod im Jahre 1870 und auch danach war Brunnsee aufgrund der weitverzweigten familiären Verwandtschaft stets ein Ort der Internationalität, wo sich Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern trafen.
Das Schloss steht heute im Eigentum von Graf Ferrante Lucchesi Palli, einem Urenkel der Herzogin.
©Dr. Ferrante Lucchesi Palli

 

Mehr Info:
www.loyko.net
www.schloss-brunnsee.at
www.kunstduenger.st

 

Foto unten: ©Tom Kramer




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