Eröffnungskonzert und Kunstausstellung

26. Juni 2019
Beginn: 19 Uhr
Ort: Raiffeisenbank Mureck

Mario Berger
Der virtuose Gitarrenpoet

„Sentimento“

Andrea Reiter & Tom Bühren – AHA
ARTHOUSE ARTerium

 

 

Wenn Mario Berger in die Saiten greift, fühlt man sich in eine andere, schönere Welt versetzt.“
Diese Reaktion seines Publikums dürfte der Grund sein, warum viele begeisterte Rezensionen und Konzertreisen durch Österreich, Südfrankreich, Schweiz und Spanien der Veröffentlichung seiner Solo CD „Sentimento“ im Dezember 17 folgten.
Nun gastiert der Gitarrenvirtuose bei „Uferlos“ in Mureck  (das zweite Mal übrigens), um der Eröffnung von Uferlos, ein musikalisches Zuckerhäubchen aufzusetzen, wo er auch neue Stücke präsentieren wird.

Pressestimmen:
„Was diese Musik so reizvoll macht: Berger verschmilzt bei seinen Kompositionen Flamenco, Fado, Musette, Latin und Klassik zu einem ganz eigenen Stil“. („Kurier“)

„Sentimento klingt meditativ bis wild und stets zutiefst virtuos.“
(„NEWS“)

„Gratulation! Und nicht nur vor diesem Album, sondern grundsätzlich: Chapeau !“
(„Kleine Zeitung“)

„Meisterschaft der musikalischen Poesie“ („Wiener“)

„Mit einer großzügigen Bandbreite an Stilen öffnet Berger seine Arme und umschlingt uns mit wunderbaren Melodien des Rumba, Musette, Fado, Flamenco oder gar Son, der alten Volksmusik Kubas. Und das alles mit einer Genialität an der Gitarre und kompetenten Gefühl für die pure Schönheit der Musik. Mario Berger bleibt bewundernswert geschmackssicher und trampelt nicht spekulativ in süßlichem Kitsch“

 („Concerto“)

„Ehrliche Schönheit auf sechs Seiten“

http://www.marioberger.com/ger_lebenslauf.html

Andrea Reiter

Ein Porträt über die Künstlerin Andrea Reiter
von
Mona May
Mit einer besonders großen Freude darf ich euch heute im Rahmen meiner Aktion
Goethe ist tot – wir leben eine weitere Künstlerin vorstellen. In der bildenden Kunst
ist ihr Name bereits ein Begriff. Zurecht, denn sie gehört zu den wenigen, die mit
einer unglaublichen Akribie und Entschlossenheit in die Materie vordringen können,
die sich mit einer ernsthaften Unbekümmertheit in eine Tiefe vorwagen, vor der
andere zurückschrecken und die mit all ihrem Herzblut, mit Leib und Seele, das ist,
was sie tut: Bildende Künstlerin. Genau genommen Malerin.
Verschiedenste Assoziationen verknüpfen sich in meiner Fantasie mit ihren Werken.
Urkräfte prallen aufeinander, Götter scheinen Wolken zu entsteigen und ein Harlekin
entpuppt sich als Faun. Und sie ist – für mich zumindest – einmal wie eine Göttin, die
mit dem Tau des Morgens ihre Bilder malt, ein andermal könnte Apollo
höchstpersönlich ihren Pinsel geführt haben oder war es doch Hades?
Zart und kraftvoll, figural und abstrakt, eindimensional und mehrdimensional
impressionistisch und expressionistisch, von klassischer Schönheit und einem
zeitgenössischen Geist zugleich, das und vieles mehr, sind ihre Bilder. Je mehr ich
mich in sie vertiefe, umso mehr sprechen sie zu mir. Und das, obwohl es nur Fotos
sind, die ich betrachten kann, die ich vergrößere, um Ausschnitte davon an mein Auge
heranzuzoomen. Ich bin ihnen ergeben, diesen Bildern, und sobald ich die
Gelegenheit dazu habe, werde ich nach Mureck / Steiermark reisen, um Andrea Re
(Andrea Reiter) bund ihre Werke noch besser kennenlernen zu können.
Im Interview mit ihr bestätigt sich das, was ich ohnehin fühle und wahrnehme: „Ich
habe meine eigene Handschrift entwickelt, die inzwischen unverkennbar ist.
Trotzdem verfolge ich nicht nur eine Richtung in meiner Malerei. Ob abstrakte oder
Porträtmalerei bis hin zu Contemporary – habe ich schon alles gemacht, aber alles mit
meiner Handschrift. Was ich allerdings sicher nie machen werde ist „dekorative
Malerei“. Meine Kunst sollte unbedingt live erlebt werden, um sie zu spüren. Jedes
meiner Bilder hat eine Aussage und ist stark mit Emotionen verbunden. Ich arbeite
mit Zyklen, also mit Hauptthemen, die mich beschäftigen und die mich stark
bewegen. Meine Bilder und Objekte sind vielleicht auf den ersten Blick nicht für
jedermann und jede Frau verständlich und sie sollten einfach aus verschiedensten
Blickwinkeln angesehen werden, es gibt immer wieder etwas Neues an ihnen zu
entdecken.“
Was gibt es über das Leben von Andrea Re zu erzählen? Einiges, hat sie doch schon
vieles erlebt. Alleine hinter den banalen Eckdaten ihre Biografie verbergen sich
prägende Lebenserfahrungen. Sie wurde in der Südsteiermark, in Bad Radkersburg,
als Älteste von fünf Kindern geboren. Über ihre Eltern sagt sie: „Meine Eltern
gehörten zu den fortschrittlich denkenden Menschen, vor allem auch in Bezug auf die
Erziehung. Meine Mutter bevorzugte einen demokratischen Erziehungsstil mit
weitläufigen Grenzen. Ich genoss sehr viel Freiheit, konnte das Leben erfahren und
vieles ausprobieren. Ebenso bestimmten mir zugeteilte Aufgaben mein Leben, das
war notwendig, weil beide Eltern berufstätig waren, trotzdem hatte ich nie das Gefühl
einer Einengung.“
Obwohl sie in ihrer Ursprungsfamilie nicht die einzige mit einer kreativen Ader war –
ein Bruder studierte am Mozarteum in Salzburg, wechselte dann jedoch zur
Architektur, zwei weitere Brüder begeisterten sich für die Malerei, gaben diese dann
aber auf – blieb sie durch alle Höhen und Tiefen hindurch konsequent am Ball und
sich selbst und „ihrer“ Kunst treu.
Ich will von Andrea Reiter wissen: „Wann wurde dir klar, dass du dich der Malerei
verschreiben würdest beziehungsweise wann hast du deine Liebe zur Kunst
entdeckt?“ Ihre sehr klare Antwort lautet: „Da kann ich dir nur antworten, nie, denn
sie war immer vorhanden und für mich etwas völlig Normales und Alltägliches. Und
obwohl mein Hauptgebiet die Malerei ist, liebe ich jede andere Form der Kunst, sei
es Literatur, Theater, Tanz, Musik, Film, et cetera, genauso.“ Ergänzend fügt sie
hinzu: „Unterstützt wurde dieses Gefühl für die Kunst durch lange
Diskussionsabende mit Freunden der Familie. Wir durften schon als Kinder daran
teilnehmen und uns frei und ungezwungen zu allen möglichen Themen äußern.“
Sie verrät mir noch etwas ganz Persönliches über sich: „Es ist eine große Dankbarkeit
in mir, über eine Eigenschaft, die sich durch meine Kindheitserfahrungen entwickelt
hat: „Ich empfinde nie Neid oder Missgunst, wenn andere Erfolge haben, sondern
freue mich immer mit ihnen mit.“
„Welche Themen reizen dich und wie findest du deine Motive oder arbeitest du
einfach darauf los?“, frage ich sie als nächstes. „Ich bin eine hoffnungslose
Optimistin und zudem eine Kämpferin für Gerechtigkeit in ALLEM. Das ist mir
besonders wichtig und dort sind meine Themen angesiedelt. Auch was die
Materialien betrifft bevorzuge ich keine bestimmten und verwende von den
herkömmlichen Farben bis zu recycelbaren Materialien alles, denn es hat alles,
wirklich alles, seine Berechtigung.
Das, was ich gar nicht mag, das sind Oberflächlichkeit, Gewalt, negative Handlungen
oder Manipulation und so thematisiere ich auch diese häufig in meiner Arbeit. Aber
ich zeige in meiner Malerei auch Möglichkeiten auf, dass das Leben und die Welt so
wertvoll und wunderbar sein können, wenn wir uns ihr zuwenden. Für mich ist Kunst
dazu da eine Vordenkerin zu sein und dieses Vordenken auch ersichtlich umzusetzen.
Aktuelle Probleme und Ungerechtigkeiten aufzugreifen und darzustellen oder die
Momente eines intensiven Gefühls bildlich einzufangen und auch durchaus die
Betrachter_innen meiner Bilder vorsichtig zu provozieren oder einfach zum
Nachdenken anzuregen.“
„Wie ist deine augenblickliche Lebenssituation, was für ein Lebensgefühl hast du,
was sind deine Hoffnungen, Ambitionen und Ziele?“ „Ich war immer berufstätig,
zurzeit bin ich in einer Tageseinrichtung für behinderte Menschen tätig, auch mit
einigen kreativen Projekten. Durch vielerlei Umstände in meiner Vergangenheit war
mein erster erlernter Beruf Friseurin und Perückenmacherin. Sofort nach der
Ausbildung habe ich mit achtzehn Jahren eine Filiale übernommen, eine
Lehrlingsausbildungsprüfung abgelegt und Lehrlinge ausgebildet. Das wurde mir
bald zu langweilig, denn ich hatte mit zwanzig Jahren schon alles erreicht, unter
anderem auch viele Wettbewerbe gewonnen, also machte ich eine Pflegeausbildung,
eine Kinderbetreuungsausbildung und eine Ausbildung in Familienpädagogik,
besuchte Kurse in Rhetorik und Pädagogik. Alle meine Ausbildungen habe ich
berufsbegleitend und neben meinen drei Kindern, für die ich trotz eines Partners
alleine verantwortlich war, absolviert.
Trotz Berufstätigkeit hatten in meinem Leben meine drei Kinder, deren Erziehung
und Werdegang immer oberste Priorität. Dadurch musste ich mich künstlerisch
zurücknehmen. Zur Zeit ist mein jüngster Sohn in der Absprungphase zum
selbständigen Leben und ich kann mich wieder mehr mir selbst und meiner Malerei
widmen. So war ich voriges Jahr an der internationalen Art Expo in Ingolstadt
eingeladen, dort waren zwei meiner Exponate zum europäischen Kunstpreis
nominiert.
Heuer habe ich Einladungen zur Internationalen Art Expo nach Lerici / Italien im
März und wieder nach Deutschland / Ingolstadt im September bekommen. Außerdem
sind wieder einige Vernissagen geplant und ich habe weltweite Einladungen zu
Symposien. Dafür muss ich zwar meine ganze Freizeit nutzen, ich freue mich aber
natürlich trotzdem sehr darüber. Dann habe ich ja zusammen mit meinem Partner
Tom Bühren im letzten Jahr das ARTHOUSE ARTerium gegründet. Tom Bühren und
ich sind uns in unseren Visionen, Vorstellungen und Einstellungen sehr ähnlich – auch
was das aktuelle Kunstgeschehen betrifft. Die aktuelle Entwicklung gibt uns sehr zu
denken und so wollten wir ein Gegengewicht aufbauen und anbieten. Der Künstler,
die Künstlerin mit seiner beziehungsweise ihrer Arbeit soll wieder im Mittelpunkt
stehen und nicht nur der alleinige Verkauf oder das Kommerzielle. Wichtig war uns
auch eine Plattform der Begegnung zu gründen, einen Ort des Miteinanders. In einer
Gemeinschaft vorzuleben, dass es möglich ist sich zu ergänzen und gegenseitig zu
fördern. Die jeweilige Arbeit eines Künstlers, einer Künstlerin muss doch nicht
gezwungenermaßen der momentanen Strömung angepasst sein. Uns ist einfach nur
wichtig, dass es eine „ehrliche“ und gute Arbeit mit Aussage ist. Mein großer Wunsch
ist, dass das ARTHOUSE ARTerium ein Begriff wird und wir das Haus wirklich zu
etwas Großem machen können, mit tollen Künstlern und Künstlerinnen, die hier
ausstellen oder Lesungen abhalten und alle möglichen Projekte hier bei uns
verwirklichen können.“
Infos:
Andrea Re / Andrea Reiter
https://www.facebook.com/andrea.austria49
ARTHOUSE ARTerium
https://www.facebook.com/groups/496938027485881/
Instagram
1919 anre

 

Tom Bühren

Biografie                         

     1964 in Wissen/Sieg (Rheinland, Deutschland) geboren.

    Nach der Schulzeit Ausbildung zum Keramiker in verschiedenen Betrieben und

    internationale Meistern.

 

  • erste Ausstellung in der Galerie der Handwerkskammer zu Köln
  • Arbeiten in verschiedenen Werkstätten – Niederrhein und Schloss Denklingen
  • selbstständig mit Birgit Kempken
  • verschiedene Ausstellungen in Deutschland und internationalen Ländern

 

  • 1999 Umzug nach Tirol (Österreich)
  • Gründung der Schloßtöpferei und des „Atelier Artvivendi“ auf Schloß Lichtenturn
  • verschiedene Ausstellungen in Tirol sowie Schloß Lichtenturn
  • Ausstellungen EZA Galerie im Amt, Bezirkshauptmannschaft Landeck
  • Einzelausstellung im Museum Tiroler Bauernhöfe/ Kramsach
  • Gemeinschaftsausstellungen der Künstlerschaft Galerie D`Ecole Innsbruck im
  • Kunsthaus Port Pasa Christo in Innsbruck
  • Zusammenkunft mit Andrea Reiter
  • Umzug nach Graz

 

  • Umzug nach Mureck und Gründung mit Andrea Reiter des „ARTHOUSE ARTerium“
  • internationale Art / Ausstellungen

       Ausstellungen in Planung:

 

  • Atelier 12 in Graz
  • Eröffnungsvernissage „Uferlos“ in Mureck
  • Ausstellung „International Art Expo Ingolstadt“ (September)
  • verschiedene internationale Großausstellungen Galerie „Verum“ in Italien

Video:

 

 




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